D&O-Versicherung – „Managerhaftpflicht“

Gegenstand und sachlicher Umfang der D&O-Versicherung
Der Versicherer gewährt im Rahmen der Directors & Officers-Versicherung (kurz: D&O) Versicherungsschutz für den Fall, dass eine der versicherten Personen wegen einer Pflichtverletzung, welche sie bei der Ausübung ihrer Tätigkeit als versicherte Person begangen hat, aufgrund von gesetzlichen Haftpflichtbestimmungen für einen Vermögensschaden (gemäß der VVG-Definition) erstmalig in Anspruch genommen wird (Versicherungsfall).

Versicherungsschutz
Versichert sind Schadenersatzansprüche für begangene Verletzungen von Pflichten, die während der Dauer der Versicherung erstmals schriftlich geltend gemacht werden, sofern die versicherte Person vor Abschluss dieser Versicherung von der Pflichtverletzung keine Kenntnis hatte und auch bei Anwendung gehöriger Sorgfalt nicht hätte haben können.

Versicherte Personen
Der Versicherungsschutz umfasst frühere, gegenwärtige und zukünftige Mitglieder, wenn und soweit diese zukünftigen Personen während der Vertragslaufzeit Mitglieder der genannten Organe waren oder sind, der geschäftsführenden Organe, der Aufsichtsorgane oder Beiräte der Versicherungsnehmerin und ihrer mitversicherten Tochtergesellschaften.

Schadenersatz – und passive Rechtsschutzfunktion
Der Versicherungsschutz in diesem Vertrag umfasst sowohl die Befriedigung begründeter Schadenersatzansprüche als auch die gerichtliche und außergerichtliche Abwehr von unbegründeten Schadenersatzansprüchen.

Vorbeugende Rechtskosten
Versicherte Personen haben ab dem Eintritt eines der nachfolgend genannten Ereignisse das Recht, die gutachterliche Überprüfung der haftungsrechtlichen Erfolgsaussichten durch einen Rechtsanwalt, Wirtschaftsprüfer oder sonstigen Sachverständigen vornehmen zu lassen:

Einleitung eines Ermittlungsverfahrens, das sich auf die Organtätigkeit bezieht, oder Verweigerung der Entlastung oder die vorzeitige Kündigung des Anstellungsvertrages der versicherten Person oder wenn vereinbarte Leistungen daraus gekürzt oder nicht erbracht werden, oder schriftliche Ankündigung oder Androhung eines Schadenersatzanspruches

Strafverfahrenskosten, Strafrechtsschutz
Wird in einem Strafverfahren wegen einer Pflichtverletzung, die einen unter den Versicherungsschutz fallenden Haftpflichtanspruch zur Folge haben kann, die Bestellung eines Verteidigers für die versicherte Person notwendig, so trägt der Versicherer die gebührenordnungsgemäßen, gegebenenfalls die mit ihm besonders vereinbarten höheren Kosten des Verteidigers.

Werden wegen einer Pflichtverletzung, die einen unter den Versicherungsschutz fallenden Haftpflichtanspruch zur Folge haben kann, strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet, übernimmt der Versicherer die Kosten der Abwehr dieser Verfahren.

Kosten Reputationsschäden
Der Versicherer gewährt auch Versicherungsschutz für die Kosten zur Minderung von Reputationsschäden versicherter Personen wegen einer Pflichtverletzung, die einen unter den Versicherungsschutz fallenden Haftpflichtanspruch zur Folge haben kann, sofern dies dem Versicherer schriftlich angezeigt wird und diese Kosten von der Versicherungsnehmerin nicht übernommen werden.

Gedeckt sind das Honorar für einen Public-Relations-Berater, den die versicherte Person mit dem vorherigen Einverständnis des Versicherers beauftragt, um den Schaden für das Ansehen der versicherten Person zu mindern, welcher aufgrund von Medienberichten oder anderer öffentlich zugänglicher Information Dritter droht oder entstanden ist.


Die zuvor gemachten Angaben sind Auszüge aus den Bedingungen und dem Tarif und sind daher unverbindlich und vorbehaltlich und stellen auch kein konkretes Angebot dar. Für ein konkretes Angebot senden Sie uns bitte den entsprechenden Fragebogen/Antrag, auf dessen Basis werden wir Ihnen ein konkretes Angebot zukommen lassen.


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